Kosmetik & Beauty

Gesichtspflege-Routine: Die 4 Schritte, die wirklich zählen

Zehn-Schritte-Routinen aus dem Internet überfordern mehr, als sie helfen. Tatsächlich reichen vier Schritte in der richtigen Reihenfolge für die meisten Hauttypen völlig aus – der Rest ist Kür, nicht Pflicht.

📅 9. September 2026⏱ 7 Min. Lesezeit✍️ Preisgucken-Redaktion

Die 4 Schritte in der richtigen Reihenfolge

1️⃣ Reinigung

Entfernt Talg, Make-up und Umweltschmutz, bevor Wirkstoffe überhaupt in die Haut einziehen können. Ohne diesen Schritt bringt jedes Serum danach weniger.

2️⃣ Serum

Konzentrierte Wirkstoffe wie Hyaluronsäure oder Vitamin C – wird auf die gereinigte, noch leicht feuchte Haut aufgetragen, damit die Wirkstoffe besser einziehen.

3️⃣ Feuchtigkeitscreme

Versiegelt die Feuchtigkeit und das Serum darunter. Bei fettiger Haut reicht oft eine leichte Gel-Creme, trockene Haut profitiert von reichhaltigeren Formeln.

4️⃣ Sonnenschutz (morgens)

Der meistübersprungene, aber wichtigste Schritt gegen Hautalterung – ein SPF30 in der Tagescreme reicht für den Alltag völlig aus.

Beispiel aus dem aktuellen Preisvergleich

Wie günstig eine vollständige 4-Schritte-Routine tatsächlich sein kann, zeigt ein Blick in den aktuellen Preisvergleich: Eine Reinigungs-Stick gibt es schon ab rund 3,50 €, ein Hyaluronsäure-Serum ab etwa 3,75 €, eine Tagescreme mit SPF30 (Nivea) ab rund 6,42 €. Am oberen Ende der Preisspanne liegen Marken wie Dr. Hauschka (Gesichtscreme, ca. 24 €) oder Elizabeth Arden (Anti-Aging Augencreme, ca. 31 €).

Eine komplette Routine mit allen vier Schritten ist damit schon für unter 20 € im Monat möglich – der Unterschied zu teureren Marken liegt meist eher bei Textur und Duft als bei der Grundwirkung.

Worauf du beim Kauf achten solltest

  1. Hauttyp vor Trend: Fettige, trockene, Misch- oder empfindliche Haut brauchen unterschiedliche Texturen – ein Bestseller für trockene Haut kann fettige Haut zusätzlich belasten.
  2. Weniger Produkte, aber konsequent: Vier Schritte täglich angewendet bringen mehr als zehn Schritte, die nach zwei Wochen im Schrank landen.
  3. Neue Produkte einzeln testen: Bei Unverträglichkeiten lässt sich sonst schwer nachvollziehen, welches Produkt die Ursache war.
  4. SPF nicht nur im Sommer: UV-A-Strahlung, die für Hautalterung verantwortlich ist, kommt auch im Winter und bei bewölktem Himmel durch.
💡 Sparfuchs-Tipp: Eine Tagescreme mit eingebautem SPF30 spart einen kompletten Produktschritt gegenüber separater Creme und Sonnenschutz – meist günstiger und weniger Aufwand als zwei einzelne Produkte.

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